Workshop „Bilder in den Köpfen. Typen, Topoi, Anekdoten“

am 27. & 28.03.2014 an der Universität Potsdam

Erstellt: Tue, 4. März 2014

Bilder strukturieren unser Leben – und zwar in mehrfacher Hinsicht. Sie umgeben uns täglich und prägen unsere Wahrnehmung und unser Verständnis von Kultur, von Geschichte – kurz: von Realität. Sie erzeugen eine andere Form von Bildern, nämlich „Bilder in den Köpfen“.
Ziel unseres Workshops ist es, auf die Beziehung zwischen mentalen und materiellen Bildern einzugehen und „Typen, Topoi und Anekdoten“ auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Medien zu beleuchten. Dabei soll es sowohl um diese Gebilde an sich gehen, als auch um deren Entstehung, Entwicklung und Verbreitung. Es sollen Gründe, Strategien und Ziele von deren spezifischer Gestaltung erfragt werden.
Der Workshop „Bilder in den Köpfen. Typen, Topoi, Anekdoten“ findet in Kooperation mit
dem Institut für Künste und Medien der Universität Potsdam statt und möchte ForscherInnen mit unterschiedlichem fachlichen Hintergrund, allen voran aus der Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft und Literaturwissenschaft, miteinander in einen Dialog bringen.
Darüber hinaus soll besonders der Austausch zwischen WissenschaftlerInnen und NachwuchswissenschaftlerInnen gefördert werden.

Weitere Informationen unter: www.bilder-in-den-köpfen.de
Um Anmeldung wird gebeten unter: info@bilder-in-den-köpfen.de

Programm

Donnerstag, 27.03.2014
10.00-10.15 Uhr: Begrüßung und Einführung
10.15-11.00 Uhr: Prof. Dr. Gertrud Lehnert: „Spiegelbilder“
11.00-11.45 Uhr: Maria Weilandt, M.A.: „‘Voilà une Parisienne!‘. Porträts eines Stereotyps“
11.45-12.30 Uhr: Sonja Kull, M.A.: „Geschlechter im Dreivierteltakt“
12.30-13.30 Uhr: Mittagspause
13.30-14.15 Uhr: Sarah Neis, M.A.: „Die Fiktionalisierung des Polnischen bei Balzac, Vigny und Dumas père“
14.15-15.00 Uhr: Prof. Dr. Andreas Köstler: „Die Legende von Johann Gottfried Schadow“
15.00-15.45 Uhr: Dr. Anna Ahrens: "'C´est la fin du monde!' - Der moderne Kunsthandel und die neue Sichtbarkeit der Bilder im frühen 19. Jahrhundert.“
15.45-16.15 Uhr: Kaffeepause
16.15-17.00 Uhr: Prof. Dr. Philipp Zitzlsperger: "Eine Typologie der frühneuzeitlichen Porträts zwischen Sakral- und Profanbild"

Freitag, 28.03.2014
10.00-10.15 Uhr: Einführung und Zusammenfassung
10.15-11.00 Uhr: Dipl.-Ing. Nicole Kober: „Raum und Kunst ins rechte Licht gesetzt
11.00-11.45 Uhr: Beatrice Miersch, M.A.: „Raumwahrnehmung - Wahrnehmungsraum“
11.45-12.30 Uhr: Prof. Dr. Eva Schürmann: „Vom Wahrnehmen zum Darstellen"
12.30-13.30 Uhr: Mittagspause
13.30-14.15 Uhr: Robert Schade, M.A.: „'[C]ette connaissance fragmentaire, incomplète, faite d’une addition de brèves images': Das Bild als Geste der Enthaltung in Claude Simons 'Le Vent'"
14.15-15.00 Uhr: Dr. Brigitte Krüger: „Denkfiguren der Postmoderne: Die Möbiusschleife“
15.00-15.30 Uhr: Kaffeepause
15.30-16.15 Uhr: Prof. Dr. Friedrich Weltzien: „Ästhetische Subvertierung faschistischer Typologien“

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