Fachgruppensitzungen 2011

FG Öffentlichkeitsarbeit/Museumspädagogik

 

8. Dezember 2011 | zum Bericht
Fremdführungen in Museen

Anstoß der Diskussion gab der Artikel aus der taz. Im Mai 2011 („Erklärer müssen draußen bleiben"): 2 freiberufliche Kunsthistorikern war als externen Gruppenführern der Zugang für eine Führung im Martin Gropius Bau verwehrt worden. Sie fordern nun den freien Zugang für Vermittlungsarbeit.

Die Fachgruppe diskutierte vornehmlich über zwei Punkte: Die Qualität der Führungs- und Vermittlungsarbeit von eigenen Mitarbeitern, Dienstleistern für Museen und Fremdanbieter, z.B. von Tourismusgruppen sowie die Organisation und Steuerungsprozesse. 

 

6. Oktober 2011
Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin: S
tudios MP (praxisbezogener Werkraum) der Staatlichen Museen zu Berlin

Anne Richter (museumspädagogische Angestellte bei den SMB), Birgit Bellmann (freischaffende Künstlerin und erfahrene Kunstpädagogin bei den SMB)

Entstehungsgeschichte, Zielgruppen und das museumspädagogische Vermittlungsangebot. Im Anschluss an eine mündliche Einführung fand eine praxisorientierte Präsentation eines kunstpädagogischen Workshops inklusive Rundgang durch die Gemäldegalerie statt.

 

26. Mai 2011
Die Kommunikationsstrategie der Staatlichen Museen zu Berlin unter neuer Leitung der Kommunikationsabteilung in der Generaldirektion

Mechtild Kronenberg (Leiterin der Abteilung Presse, Kommunikation und Sponsoring der Staatlichen Museen zu Berlin), Hie-suk Yang (freie Mitarbeiterin in der Abteilung mitverantwortlich für den Bereich Social Media), Corinna Salmen (Wissenschaftliche Museumsassistentin in Fortbildung)

 

17. Februar 2011
Deutsches Historisches Museum: Darf und kann man Hitler ausstellen?

Dr. Simone Erpel (Deutsches Historisches Museum | Kuratorin)

Die Kuratorin führte durch die Ausstellung „Hitler und die Deutschen - Volksgemeinschaft und Verbrechen", bei der erstmals der Fragestellung nachgegangen wird, worauf die Faszination Hitlers in der Bevölkerung zurückzuführen ist. Dazu gehören auch die Fragen nach der breiten gesellschaftlichen Akzeptanz, auf die Hitler in Deutschland traf und welche Ängste er mobilisierte und welche Sehnsüchte er bündelte. In diesem Zusammenhang werden erstmals Briefe von Bewunderern aus dem Jahre 1932 ausgestellt. Nach dem Ausstellungsrundgang wurde das museumspädagogische Vermittlungsangebot für die Sekundarstufen I und II vorgestellt.