Erneute Schließung der Museen

Der Senat hat am 29.10.2020 die 10. Änderung der Infektionsschutzverordnung beschlossen. Sie beinhaltet, dass Museen in Berlin ab Montag, dem 2. November 2020, nicht mehr für den Publikumsverkehr geöffnet werden dürfen.

Pressemitteilung

Infektionsschutzverordnung

 

FAQ (ohne Gewähr, nach unserem Stand vom 04.11.2020)

Dürfen weiterhin Angebote für Schulklassen oder andere Gruppen in den Museen, auf dem Außengelände oder im Stadtraum stattfinden?

Nein, Schulklassen und alle anderen Gruppen gelten als Publikum. Publikumsverkehr ist nicht erlaubt. Damit dürfen keine Angebote für Schulklassen und andere Gruppen im Museum stattfinden. Oberstes Ziel ist, dass keine Angebote geschaffen werden, die die Menschen animieren, sich auf den Weg zu machen, Bussen und Bahnen zu benutzen und vor Ort aufeinander zu treffen.

Dürfen Museen ihre Außengelände für Besucher*innen öffnen (ohne spezielle Angebote)?

Nein, Gedenkstätten und Museen, die ein Außengelände haben dürfen dieses nicht für den Publikumsverkehr öffnen, vgl. Infektionsschutzverordnung §6 (2a), um keinen Anreiz zur Versammlung zu schaffen.

Dürfen Angebote von Museen in den Räumlichkeiten der Schulen stattfinden?

Praktisch sind derzeit kaum Angebote von Museen in Schulen möglich. Ob diese erlaubt sind, hängt davon ab, in welcher Stufe sich des Berliner Stufenplans sich die jeweilige Schule befindet (siehe S. 3 unter "Besondere Veranstaltungen" in den Musterhygienepläne der Schulen). In den Stufen Grün und Gelb darf die Schule noch schulfremden Personen (zu denen Museumsmitarbeiter*innen zählen) den Zutritt erlauben, in Stufe Orange und Rot nicht mehr. Ab „Gelb“ bedarf es bereits der Prüfung, ob die Veranstaltung eine besondere schulische Bedeutung hat (und es ist eher fraglich, ob Angebote von Museen zu diesen zählen). Zu bedenken ist, dass die Risikoeinstufung der Schulen wöchentlich erfolgt und sich nach dem aktuellen Infektionsgeschehen richtet. Welche Schulen sich in den kommenden Wochen in welcher Stufe befinden, lässt sich somit nicht verlässlich voraussehen. In jedem Fall bedarf es einer engen Abstimmung mit der Schule.