In Berlin gilt derzeit die dritte SARS-CoV-2-Maßnahmenschutzverordnung in der Version vom 20. Juli 2021. Das Hygienerahmenkonzept für Kultureinrichtungen der Senatsverwaltung für Kultur und Europa legt die Verordnung für die Berliner Kulturinstitutionen aus.

Im Folgenden fassen wir die wichtigsten Regeln für Museen für Sie zusammen (ohne Gewähr):

  • keine Terminvereinbarung
  • kein Nachweis von Test, Impfung oder Genesung nötig
  • keine Anwesenheitsdokumentation notwenidg
  • max. 2 Stunden Aufenthaltsdauer sollte nicht überschritten werden
  • Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske
  • Berechnung der maximalen Anzahl der zeitgleich Anwesenden Personen nach der Quadratmeterformel (siehe unten: maximale Personenanzahl bei fließendem Besuchsverkehr)
  • auf gute Lüftung ist zu achten (Details siehe Hygienerahmenkonzept)
  • keine Terminvereinbarung
  • kein Nachweis eines negativen Tests, einer Impfung oder Genesung nötig
  • keine Pflicht zur Anwesenheitsdokumentation
  • max. 2 Stunden Aufenthaltsdauer sollte nicht überschritten werden
  • Berechnung der maximalen Anzahl der zeitgleich Anwesenden Personen nach der unten genannten Quadratmeterformel (siehe unten: maximale Personenanzahl bei fließendem Besuchsverkehr)
  • Wenn der Mindestabstand jederzeit eingehalten werden kann, keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung

ohne maschinielle Lüftung:

  • bis 1000 Personen, genaue Anzahl der Personen ist vom Museum unter Berücksichtigung der Abstandregeln etc. festzulegen
  • bis 20 Personen: kein fester Platz (Sitzplatz, Markierung), kein Nachweis einer negativen Testung
  • 21-49 Personen: entweder Nachweis einer negativen Testung, vollständigen Impfung bzw. Genesung oder feste Plätze (Sitzplatz, Markierung)
  • ab 50 Personenen: Nachweis einer negativen Testung, vollständigen Impfung oder Genesung in jedem Fall notwendig; ein fester Platz muss nicht zugewiesen werden
  • Personal/Beteiligte: dringende Empfehlung zum negativen Test
  • Pflicht zur Anwesenheitsdokumentation, Nutzung einer App (auch Cornona-Warn-App) ist möglich
  • keine Sitzplatzpflicht bis 250 Personen
  • Veranstaltungen sollten nicht länger als max. 90 Minuten inkl. Pausen dauern.
  • Tragen einer medizinischen Maske, sofern sich die Personen nicht an ihrem Platz aufhalten
  • 1,5 Mindestabstand (Ausnahmen siehe Hygienerahmenkonzept)
  • auf gute Lüftung ist zu achten; Räume, die gar nicht gelüftet werden können, dürfen nicht genutzt werden.

Unter bestimmten Bedingungen (vor allem maschinelle Lüftung) ist es möglich mehr Personen zu zulassen, vom Mindestabstand abzuweichen etc. Über die Details informiert das Hygienerahmenkonzept.

 

  • Personenobergrenze 2000 Personen, Festlegung der genauen Personenanzahl nach den Gegegebenheiten vor Ort
  • bis 20 Personen: kein fester Platz, keine Pflicht zum Nachweis einer negativen Testung, vollständigen Impfung oder Genesung
  • ab 20 Personen: Wird ein fester Platz (Sitzplatz, Markierung zugewiesen) keine Pflicht zum Nachweis von negativem Test, vollständigen Impfung oder Genesung; wenn kein fester  Sitzplatz, Pflicht zum Nachweis einiges negativen Tests etc.
  • ab 750 Personen: Nachweis eines negativen Tests, einer vollständigen Impfung oder Genesung notwendig; ein fester Platz muss nicht zugewiesen werden
  • Personal/Beteiligte: dringende Empfehlung zur Testung
  • Pflicht zur Anwesenheitsdokumentation, Nutzung einer App (auch Corona-Warn-App) ist möglich
  • Tragen einer medizinischen Maske, außer am zugewiesenen Platz
  • 1,5 Mindestabstand (Ausnahmen möglich, siehe Hygienerahmenkonzept); bei Veranstaltungen ohne festen Sitzplatz ist die maximale Personanzahl so zu bereichnen, dass 1 Meter Mindestabstand ermöglicht werden kann.
 

 

  • gemeint sind Angebote für feste Kita- oder Schulklassen; eine Personenanzahl ist nicht festgelegt
  • können im Innen- oder Außenraum stattfinden
  • Das Abweichen von Abstands- und Sitzplatzpflicht innerhalb einer Gruppe ist zulässig
  • keine Pflicht zum Nachweis einer negativen Testung, Impfung oder Genesung
  • Maskenpflicht entsprechend der allgemeinen Regeln für den Innen- und Außenraum (siehe unten)
  • Pflicht zur Anwesenheitsdokumentation; die Lehrer*in oder Erzieher*in kann eine Namensliste erstellen und abgeben
  • Eine Pflicht, die Angebote in separaten Räumlichkeiten durchzuführen besteht bei einer einzelne Klasse/Gruppe nicht. Die Abstandsregeln zu anderen Besuchenden und Begrenzungen für zeitgleich anwesenende Personen im Innen- und Außenraum des Museums sind einzuhalten
  • Zu gesonderten Öffnungszeiten dürfen sich auch mehrere Schulklassen und/oder Kitagruppen parallel im Museum aufhalten. Es ist auf eine große Distanz zu achten. Die Gruppen dürfen sich nicht mischen.

Im Folgenden finden Sie noch einmal ausführliche Informationen zu den einzelnen Schutz- und Hygieneregeln im Überblick (nach unserem aktuellen Wissensstand und ohne Gewähr).

Jedes Museum mit Sitz in Berlin braucht ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept, das auf Verlangen der zuständigen Behörde vorgelegt werden kann.

Die Berliner Museen sind verpflichtet, eine Anwesenheitsdokumentation für Veranstaltungen, Führungen usw. im Innen und Außenraum zu führen. Für den fließenden Besuchsverkehr braucht es keine Anwesenheitheitsdokumentation.

Die Anwesenheitsdokumentation kann beim Ticketkauf, durch die Nutzung digitaler Anwendungen oder den Eintrag in Listen erfolgen. Es können auch digitale Anwendungen genutzt werden, die dem Veranstaltenden keine Daten übermitteln, wie z.B. CORONA-Warn-App. Bei der Erhebung durch den Ticketkauf muss der/die Ticketkäufer:in in die Datenerhebung und Datenübermittlungen einwilligen.

Besucher*innen-Listen oder digitale Verzeichnisse müssen folgende Angaben enthalten: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift und E-Mail-Adresse (sofern vorhanden), Telefonnummer, Anwesenheitszeit, Testnachweis.

Aus der Anwesenheitsdokumentation muss hervorgehen, wer z.B. an Führungen, Veranstaltungen etc. teilgenommen hat, d.h. es reicht nicht aus, wenn die Teilnehmer*innen als Besuchende im fließenden Besuchsverkehr dokumentiert sind.

Bei festen Gruppen wie z.B. Schulklassen kann die Anwesenheitsdokumentation über die Lehrer*innen erfolgen; es müssen aber alle Personen einzeln namentlich genannt werden.

Die Daten sind für die Dauer von zwei Wochen (die Dokumentation des Testergebnisses für die Dauer von 48 Stunden) nach Besuch geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte aufzubewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen auszuhändigen, wenn das ordnungsgemäße Führen der Anwesenheitsdokumentation überprüft wird oder, wenn Teilnehmende nachweislich zum Zeitpunkt der Veranstaltung ansteckungsverdächtig waren.

Die Daten der Besucher*innen sind nach Ablauf von vier Wochen zu vernichten.

Die Aufenthaltsdauer bei fließendem Besuchsverkehr im Innenraum sollte 2 Stunden nicht überschreiten; Veranstaltungen sollten nicht länger als 90 Minuten inkl. Pause dauern.

Fließender Besuchsverkehr im Freien:
Sofern der Mindestabstand jederzeit eingehalten werden kann, ist das Tragen einer Maske nicht notwendig.
 
Fließender Besuchsverkehr im Innenbereich, Veranstaltungen im Innen- und Außenbereich

Das Tragen einer medizinischen Maske ist Pflicht, solange kein fester Platz (Sitzplatz, Markierung) eingenommen wird.

Ausnahmen:

Ausgenommen von der Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, sind generell:

  • Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr.

  • Personen, für Personen, die ärztlich bescheinigt aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer ärztlich bescheinigten chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keine medizinische Gesichtsmaske oder Mund-Nasen-Bedeckung tragen können,

  • Personen, bei denen durch andere Vorrichtungen die Verringerung der Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel bewirkt wird

  • gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit diesen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen.

Für den fließenden Besuchsverkehr gibt es keine Pflicht zum Nachweis eines negativen Tests, einer vollständigen Impfung oder Genesung.

Eine Pflicht zum Nachweis eines negativen Tests, einer Impung und Genesung besteht bei Veranstaltungen ab 20 Personen, wenn kein fester Platz (Sitzplatz, Markierung) zugewiesen wird.

Bei Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen im Innenraum und mehr als 750 Personen im Außenraum muss in jedem Fall eine negative Testung, vollständige Impfung oder Genesung nachgewiesen werden.

Für das Personal wird die Durchführung von Tests dringend empfohlen.

Bei Angeboten für Schulklassen und Kitagruppen besteht keine Pflicht zum Nachweis einer negativen Testung, vollständigen Impfung oder Genesung.

Informationen zu den Nachweisen:

  • Nachweis Antigen-Schnelltest oder PCR-Test: Schriftliche oder elektronische Bescheinigung über ein negatives Testergebnis, das bei Veranstaltungsbeginn nicht älter als 24 Stunden ist entsprechend § 6b der VO (darunter auch Selbsttest unter Aufsicht und mit Bescheinigung (entsprechend § 6b Abs. 2 Satz 3 und 4 der VO).

  • Nachweis Impfung: Bescheinigung über eine Impfung mit einem von der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff gegen Covid-19, deren letzte erforderliche Impfung mindes- tens 14 Tage zurückliegt.

  • Nachweis Genesung: Bescheinigung eines mehr als sechs Monate zurückliegenden positiven PCR-Testergebnisses auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV- in Verbindung mit mindestens einer Impfung gegen Covid-19 mit einem von der Europäischen Union zugelas- senen Impfstoff, die mindestens 14 Tage zurückliegt oder Nachweis eines mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegenden positiven PCR-Testergebnisses auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2.

Es gilt generell eine Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern. Es ist ist durch Raumnutzungspläne sicher zu stellen, dass es dies den anwesedenden Personen möglich. Bei Veranstaltungen im Außenbereich ohne feste Sitzplätze ist 1m Abstand zu ermöglichen.

Unter bestimmten Umständen ist das Abweichen vom Mindestabstand möglich (siehe Hygienerahmenkonzept und Verordnung).

Für Veranstaltungen in geschlossen Räumen ist eine den technischen Vorgaben entsprechende, ausreichende Belüftung wesentliche Voraussetzung die Durchführung von Veranstaltungen. Das Ziel ist die Verdünnung der Aerosolkonzentration und die kontinuierliche Versorgung des Innenraums mit Frischluft. Alle gegebenen Möglichkeiten der Durchlüftung der Räumlichkeiten inkl. der sanitären Anlagen sind zu nutzen und möglichst viel Außenluft in die Räumlichkeiten zu bringen.

Es sollte darauf geachtet werden, dass nicht in Räume gelüftet wird, die ihrerseits nicht oder schlecht zu lüften sind (z.B. keine Lüftung in Flure ohne eigene, zu öffnende Fenster). Ist ein Raum gar nicht zu belüften, darf er nicht genutzt werden.

Eine maschinelle Lüftung erlaubt u.U. bestimmte Ausnahmen von den Hygienegeln. Detaillierte Informationen enthält das Hygienerahmenkonzept.

Im Innen und Außenbereich gilt: Für die Steuerung des Zutritts zur Sicherung des Mindestabstands gilt der Richtwert von max. 1 Person je 5 Quadratmetern für die maximal zulässige Anzahl von Besucher*innen je Ausstellungs- oder Betriebsfläche.

An Veranstaltungen in Innenräumen dürfen insgesamt bis zu 1000 Personen teilnehmen, wenn es keine maschinelle Lüftung gibt. Mit maschineller Lüftung sind bis zu 2000 Teilnehmende zulässig.

Die exakte Teilnehmdenzahl ist vom Museum unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort festzulegen. Es sind bestimmte Regeln einzuhalten (siehe oben: Veranstaltungen im Innenbereich & Hygienerahmenkonzept)

An Veranstaltungen im Freien dürfen insgesamt bis zu 2000 Personen teilnehmen.

Die exakte Teilnehmdenzahl ist vom Museum unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort festzulegen.

Es sind bestimmte Regeln einzuhalten (siehe oben: Veranstaltungen im Innenbereich & Hygienerahmenkonzept).

Museen können Angebote für feste Schulklassen und Kitagruppen machen. Eine Personenobergrenze ist hier nicht festgelegt. Entscheidend ist, dass es sich um eine feste Gruppe/Klasse handelt.