Aktuell gilt die dritte SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in der Version vom 23. November 2021 (basierend auf der 11. Änderung der Verordnung).

Das Hygienerahmenkonzept für Kultureinrichtungen der Senatsverwaltung für Kultur und Europa legt die Verordnung für die Berliner Kulturinstitutionen aus.

Regeln im Überblick

  • Es gilt die erweiterte 2-G-Regel gilt, d.h. die Besuchenden müssen vollständig geimpft oder genesen sein. Seit dem 27. November 2021 gilt, dass das Museum als zusätzliche Maßnahme entweder die Pflicht zum Tragen einer Maske ODER zur Einhaltung des Abstandes ODER zum Nachweis eines negativen Tests einführen muss (Details siehe unten bei den Erläuterungen zur G2-Regel).
  • keine Pflicht zur Anwesenheitsdokumentation
  • keine Pflicht zur Zugangssteuerung (Quadratmeterregel)
  • auf gute Lüftung ist zu achten (Details siehe Hygienerahmenkonzept)
  • max. 2 Stunden Aufenthaltsdauer sollte nicht überschritten werden

Es besteht Maskenpflicht. Weitere Regelungen sind nicht verpflichtend.

bis 20 Personen:

  • Abstands- und Maskenpflicht, außer am festen Platz
  • Bei Anwendung der G2 oder G3-Regel
    kann der Mindestabstand unterschritten werden.

20- bis 1000 Personen (ohne maschinelle Lüftung) bzw. 2000 Personen (mit maschineller Lüftung)

  • Es gilt die erweiterte 2-G-Regel gilt, d.h. die Besuchenden müssen vollständig geimpft oder genesen sein. Seit dem 27. November 2021 gilt, dass das Museum als zusätzliche Maßnahme entweder die Pflicht zum Tragen einer Maske ODER zur Einhaltung des Abstandes ODER zum Nachweis eines negativen Tests einführen muss (Details siehe unten bei den Erläuterungen zur G2-Regel). Die Vorgabe sollte einheitlich umgesetzt werden.
  • Detailliertere Informationen finden Sie weiter unten bei den Erläuterungen zur erweiterten G2-Regel.
  • Es dürfen maximal 1000 Personen in Räumen ohne maschineller Lüftung teilnehmen; 2000 Personen in Räumen mit maschineller Lüftung. Die Festlegung der zulässigen Personenzahl erfolgt unter Berücksichtigung der konkreten Gegebenheiten vor Ort.

bis 100 Teilnehmende

  • Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstands; bei Einhaltung der G3-Regel entfällt die Pflicht.
  • Es gilt Maskenpflicht, sofern die Personen sich nicht am festen Platz aufhalten.
100 bis 2000 Teilnehmende
  • Es gilt mindestens die 3-G-Regel, d.h. alle Personen müssen negativ getestet, vollständig geimpft oder genesen sein (Ausnahmen siehe unten Erklärung zur 3-G-Regel).
  • Es gilt eine Maskenpflicht, sofern sich die Personen nicht am festen Platz aufhalten.
  • Pflicht zur Anwesenheitsdokumentation, Nutzung einer App (auch Corona-Warn-App) ist möglich
  • Zulässige Personenanzahl: 2000 Personen; Festlegung der genauen Personenanzahl nach den Gegegebenheiten vor Ort; für Großveranstaltungen kann ein Antrag gestellt werden, siehe Hygienerahmenkonzept)
  • gemeint sind Angebote für Kohorten (d.h. in der Regel feste Kita- oder Schulklassen); eine Personenanzahl ist nicht festgelegt.
  • Generell gilt für Angebote der kulturellen und politisch-historischen Bildung bis 20 Personen Maskenpflicht und Abstandsregeln. Ab 20 Personen gilt die erweiterte G2-Regel. 
  • Kinder bis 6 Jahre und Schüler*innen bis 18 Jahren sind allerdings von der G2-Regel ausgenommen. Schüler*innen müssen mit ihrer BVG-Karte oder dem Schüler*innenausweis ihre regelmäßige Testung nachweisen.
  • Innerhalb einer Kohorte ist das Abweichen von Abstandspflicht grundsätzlich zulässig (unabhängig von der Teilnehmer*innenzahl).
  • Maskenpflicht gilt entsprechend der allgemeinen Regeln für den Innen- und Außenraum.
  • Pflicht zur Anwesenheitsdokumentation: die betreuende Person bringt eine Teilnehmendenliste mit (Vor- und Nachnamen, Klassenstufe, Institution sowie Email der betreuenden Person).
  • Eine Pflicht, die Angebote in separaten Räumlichkeiten durchzuführen, besteht bei einer festen Kohorten nicht.
  • In Abhängigkeit von der Größe und Lüftungsmöglichkeiten der jeweiligen Einrichtung können sich auch mehrere Schulklassen/Kita-Gruppen aufhalten, sofern gewährleistet wird, dass diese Gruppen eine deutlich über dem Mindestabstand gelegene Distanz voneinander halten und sich nicht miteinander vermischen.

Erläuterungen zu den einzelnen Regeln

Jedes Museum mit Sitz in Berlin braucht ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept, das auf Verlangen der zuständigen Behörde vorgelegt werden kann.

  • Die 3-G-Regel besagt, dass alle Personen entweder negativ getestet, vollständig geimpft oder genesen sein müssen.
  • Sie gilt aktuell für Veranstaltungen ab 100 Personen im Außenbereich.
  • Sie kann optional bei Veranstaltungen bis 20 Personen im Innenbereich und für Veranstaltungen bis 100 Personen im Außenbereich angewendet werden, um ein Abweichen von der Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstandes zu erreichen.
  • Ausgenommen von der G-3-Regel sind:
    • Kinder bis 6 Jahre
    • Schüler*innen (unter 18 Jahre), die einer regelmäßigen Testung im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, gilt als Nachweis der Schülerausweis oder eine BVG- Schülerkarte.
  • Es gilt Maskenpflicht, sofern sich die Personen nicht am festen Platz aufhalten, und die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstands.
  • Die Nachweise für Impfung und Genesung müssen digital verifizierbar sein, verifziert werden und mit einem Lichtausweis abgegleichen werden.
  • Der Nachweis kann bei Personen, die in einem Drittland außerhalb der Europäischen Union mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurden und dafür ein Impfzertifikat ausgestellt wurde, auch ohne digitale Verifizierung anerkannt werden, § 8a Abs. 2 Nr. 4 in Verbindung mit § 8 Abs. 2 Nr. 2 VO. Die Nachweise aus Nicht-EU-Ländern müssen Angaben zur Identifizierung der Person, Angaben zum Impfstoff und Datum der Impfung enthalten. Echtheit, Integrität und Gültigkeit des Zertifikats müssen überprüfbar sein.

  • Unter der 2G-Bedingung dürfen nur Geimpfte und Genesene das Museum besuchen bzw. an Veranstaltungen teilnehmen.
  • Mit der elften Änderung der Verordnung wurde sie erweitert. Die Geimpften oder Genesenen müssen nun zusätzlich eine Maske tragen ODER den Mindestabstand einhalten ODER einen zusätzlichen negativen Test vorzeigen. Das Museum legt fest, welche zusätzliche Maßnahme ergriffen wird. Diese muss einheitlich umgesetzt werden.
  • Sie gilt verpflichtend für den fließenden Besuchsverkehr in geschlossenen Räumen sowie für Veranstaltungen ab 20 Personen in geschlossenen Räumen. Sie kann für Veranstaltungen im Außenbereich von den Museen eingeführt werden.
  • Ausgenommen von der G2-Regel sind:
    • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Diese müssen mittels eines PCR Test negativ getestet sein und die Impfunfähigkeit mittels einer ärztlichen Bescheinigung nachweisen.
    • Kinder bis 6 Jahre
    • Schüler*innen von 6  bis 18 Jahren, die einer regelmäßigen Testung im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, gilt als Nachweis der Schülerausweis oder eine BVG- Schülerkarte (im Falle von Kohorten ohne Altersbeschränkung).
  • Der Nachweis der Impfung gegen oder der Genesung von SARS-CoV-2 muss digital verifizierbar sein (digital signierter Impf- oder Genesenen-Nachweis), verifiziert werden und mit einem Lichtbildausweis abgeglichen werden.Der Nachweis kann bei Personen, die in einem Drittland außerhalb der Europäischen Union mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurden und dafür ein Impfzertifikat ausgestellt wurde, auch ohne digitale Verifizierung anerkannt werden, § 8a Abs. 2 Nr. 4 in Verbindung mit § 8 Abs. 2 Nr. 2 VO. Die Nachweise aus Nicht-EU-Ländern müssen Angaben zur Identifizierung der Person, Angaben zum Impfstoff und Datum der Impfung enthalten. Echtheit, Integrität und Gültigkeit des Zertifikats müssen überprüfbar sein.

  • Personal mit unmittelbarem Kundenkontakt, sowie für die Veranstaltung unabdingbare Personen, müssen die 2G-Regel erfüllen oder an jedem Tag des Arbeitseinsatzes eine negative Testung im Sinne von § 6 der Verordnung nachweisen.

  • Für die Dauer der 2G-Veranstaltung haben die Verantwortlichen auf die Geltung der 2G- Bedingung in geeigneter Weise hinzuweisen.

Die Berliner Museen sind verpflichtet, eine Anwesenheitsdokumentation für Veranstaltungen (inkl. aller Formate wie Führungen, Workshops usw.) im Innen und Außenraum zu führen. Für den fließenden Besuchsverkehr braucht es keine Anwesenheitheitsdokumentation.

Die Anwesenheitsdokumentation kann beim Ticketkauf, durch die Nutzung digitaler Anwendungen oder den Eintrag in Listen erfolgen. Es können auch digitale Anwendungen genutzt werden, die dem Veranstaltenden keine Daten übermitteln, wie z.B. CORONA-Warn-App. Bei der Erhebung durch den Ticketkauf muss der/die Ticketkäufer*in in die Datenerhebung und Datenübermittlungen einwilligen.

Besucher*innen-Listen oder digitale Verzeichnisse müssen folgende Angaben enthalten:

  • Vor- und Familiennamen
  • Bezirk oder Gemeinde des Wohnortes oder des Ortes des ständigen Aufenthaltes (verzichtbar bei digitalen Anwendungen)
  • vollständige Anschrift und E-Mail-Adresse (sofern vorhanden)
  • Telefonnummer
  • Anwesenheitszeit
  • Dokumentation von Test/Impfung/Genesung je nach Regeln; bei elektronischer Verifizierung kann darauf verzichtet werden.

Bei Schulklassen und Kitagruppen kann die betreuende Person eine Teilnehmendenliste mit (Vor- und Nachnamen, Klassenstufe, Institution sowie Email der betreuenden Person) mitbringen.

Informationen zur Aufbewahrung etc. siehe Verordnung §4 der Verordnung oder Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Es wird empfohlen, dass die Aufenthaltsdauer bei fließendem Besuchsverkehr im Innenraum zwei  Stunden nicht überschreiten sollte. Veranstaltungen sollten nicht länger als 90 Minuten inkl. Pause dauern bzw. sollte nach 90 Minuten eine längere Lüftungspause eingelegt werden.

Wenn die G2-Regel gilt, gibt es keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (aber dringend empfohlen). Das gilt derzeit für den fließenden Besuchsverkehr und Veranstaltungen ab 20 Personen in geschlossenen Gründen.
 
Wenn die G3-Regel gilt, muss eine medizinische Maske getragen werden, solange kein fester Platz (Sitzplatz, Markierung) eingenommen wird.
 

Ausnahmen:

Ausgenommen von der Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, sind generell:

  • Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr.

  • Personen, die ärztlich bescheinigt aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer ärztlich bescheinigten chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keine medizinische Gesichtsmaske oder Mund-Nasen-Bedeckung tragen können,

  • Personen, bei denen durch andere Vorrichtungen die Verringerung der Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel bewirkt wird

  • gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit diesen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen.

Bei Anwendung der G2-Regel besteht keine Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstands.

Bei Anwendung der G3-Regel oder ohne G3 /G2, gilt generell eine Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern. Es ist ist durch Raumnutzungspläne sicher zu stellen, dass es dies den anwesedenden Personen möglich. Bei Veranstaltungen im Außenbereich ohne feste Sitzplätze ist 1m Abstand zu ermöglichen.

Unter bestimmten Umständen ist das Abweichen vom Mindestabstand möglich (siehe Hygienerahmenkonzept und Verordnung).

Für Veranstaltungen in geschlossen Räumen ist eine den technischen Vorgaben entsprechende, ausreichende Belüftung wesentliche Voraussetzung die Durchführung von Veranstaltungen. Das Ziel ist die Verdünnung der Aerosolkonzentration und die kontinuierliche Versorgung des Innenraums mit Frischluft. Alle gegebenen Möglichkeiten der Durchlüftung der Räumlichkeiten inkl. der sanitären Anlagen sind zu nutzen und möglichst viel Außenluft in die Räumlichkeiten zu bringen.

Es sollte darauf geachtet werden, dass nicht in Räume gelüftet wird, die ihrerseits nicht oder schlecht zu lüften sind (z.B. keine Lüftung in Flure ohne eigene, zu öffnende Fenster). Ist ein Raum gar nicht zu belüften, darf er nicht genutzt werden.

Eine maschinelle Lüftung erlaubt u.U. bestimmte Ausnahmen von den Hygienegeln. Detaillierte Informationen enthält das Hygienerahmenkonzept.

Da im Innenbereich aktuell die G2-Regel gilt, gibt es keine vorgebene Begrenzung der Anzahl der Besuchenden. Die Museen können nach den Gegebenheiten vor Ort entscheiden. Dabei sollte  Für den Außenbereich ist die Frage aus unserer Sicht aktuell nicht beantwortet. Wir bemühen uns um Klärung.

An Veranstaltungen in Innenräumen dürfen insgesamt bis zu 1000 Personen teilnehmen, wenn es keine maschinelle Lüftung gibt. Mit maschineller Lüftung sind bis zu 2000 Teilnehmende zulässig.

Die Teilnehmendenzahl ist vom Museum unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort festzulegen.

An Veranstaltungen im Freien dürfen insgesamt bis zu 2000 Personen teilnehmen.

Die Teilnehmendenzahl ist vom Museum unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort festzulegen.

Es sind bestimmte Regeln einzuhalten (siehe oben: Veranstaltungen im Innenbereich & Hygienerahmenkonzept).

Museen können Angebote für feste Schulklassen und Kitagruppen machen. Eine Personenobergrenze ist hier nicht festgelegt. Entscheidend ist, dass es sich um eine feste Gruppe/Klasse handelt.