Aktuell gilt die vierte SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in der Fassung vom 11. Januar 2022.

Das Hygienerahmenkonzept für Kultureinrichtungen der Senatsverwaltung für Kultur und Europa legt die Verordnung für die Berliner Kulturinstitutionen aus.

Wichtigste Regeln nach Anwendungsfällen

Im Folgenden fassen wir die Regeln für verschiedene Anwendungsfälle im Museum für Sie zusammen. Bitte beachten Sie, dass diese Zusammenfassung ohne Gewähr ist. Sollten Sie Unstimmigkeiten finden, freuen wir uns über eine Nachricht. Einige kleinere Fragen sind aktuell noch in der Klärung.

 

Es gilt:

  • die erweiterte G2 Regel. Zusätzlich zur Impfung oder Genesung muss eine FFP2-Maske getragen werden.
  • keine Pflicht zur Anwesenheitsdokumentation
  • keine Pflicht zur Zugangssteuerung (Quadratmeterregel)
  • auf gute Lüftung ist zu achten (Details siehe Hygienerahmenkonzept)
  • max. 2 Stunden Aufenthaltsdauer sollte nicht überschritten werden

Es besteht Maskenpflicht. Das Tragen einer FFP2-Maske wird dringend empfohlen. Weitere Regelungen sind nicht verpflichtend.

generell

  • Es dürfen mit maschineller Lüftung max. 2000, ohne maschinelle Lüftung max. 200 Personen teilnehmen. Die Festlegung der genauen Personenzahl erfolgt unter Berücksichtigung der konkreten Gegebenheiten vor Ort. Es gelten für Veranstaltungen bis 10, bis 200 und bis 2000 unterschiedliche Regeln.
  • Es gilt die Pflicht zur Kontaktnachverfolgung.
  • Es muss intensiv gelüftet werden.
  • Veranstaltungen sollen inklusive möglicher Pausen nicht länger als 90 Minuten dauern, bzw. nach 90 Minuten sollte es eine längere Lüftungspause geben.
  • Es ist ein präziser Sitz- und Raumnutzungsplan für Publikum/Besucher:innen zu erstellen.
  • Die Bewegungsrichtung beim Betreten und Verlassen muss geregelt und die Laufwege sollen möglichst in

    jeweils eine Richtung geplant werden, vorzugsweise sind verschiedene Ein- und Ausgänge zu öffnen.

1 bis 10 Personen:

Es gilt:

  • die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstands ODER Anwendung der G3-Regel (Festlegung durch das Museum)
  • die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske (außer am festen Platz)
  • Kinder bis 14 Jahren werden bei der Personanzahl nicht mitgezählt.

11 bis 200 Personen:

Es gilt:

  • die 2G Regel
  • die zusätzliche Pflicht zum Nachweis eines negatives Testergebnisses (entfällt für Geboosterte)

  • die Pflicht zum durchgehenden Tragen einer FFP2-Maske

201 bis 2000 Teilnehmende

Veranstaltungen mit über 200 Personen sind nur dann erlaubt, wenn es eine maschinelle Lüftung gibt, die bestimmte Voraussetzungen erfüllt (siehe dazu die Erläuterungen mit Hygienerahmenkonzept)

Es gilt:

  • die 2G Regel
  • die zusätzliche Pflicht zum Nachweis eines negativen Tests (entfällt für Geboosterte)
  • die Pflicht zum durchgehenden Tragen einer FFP2-Maske
  • Pflicht zur Zuweisung eines festen Sitzplatzes während der gesamten Veranstaltung

 

generell

  • Es dürfen maximal 3000 Personen teilnehmen; für Veranstaltungen bis 10, bis 1000 und bis 3000 gelten unterschiedliche Regelungen.
  • Die konkrete zulässige Personenanzahl richtet sich nach den Gegebenheiten vor Ort.
  • Pflicht zur Anwesenheitsdokumentation, Nutzung einer App (auch Corona-Warn-App) ist möglich

1-10 Teilnehmende

Es gilt

  • Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstands ODER Anwendung der G3-Regel (Festlegung durch das Museum)
  • Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske, sofern die Personen sich nicht am festen Platz aufhalten.
  • Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt.
11 bis 1000 Teilnehmende

Es gilt

  • 3-G-Regel
  • Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske (außer am festen Platz)

1001 bis 3000 Teilnehmende

Es gilt:

  • 2-Regel
  • zusätzlich: Pflicht zur Einhalt des Mindestabstandes ODER Nachweis eines negativen Tests (Festlegung durch das Museum); Pflicht zum Nachweis eines negativen Test entfällt für Geboosterte
  • FFP2- Maske (außer am festen Platz)
  • gemeint sind Angebote für Kohorten (d.h. in der Regel feste Kita- oder Schulklassen); eine Personenanzahl ist nicht festgelegt.
  • Es gelten die Regeln für Veranstaltungen im Innen- und Außenbereich
  • Kinder bis 6 Jahre und Schüler*innen bis 18 Jahren sind allerdings von der G2-Regel ausgenommen. Schüler*innen müssen mit ihrer BVG-Karte oder dem Schüler*innenausweis ihre regelmäßige Testung nachweisen. In den Ferien gelten diese nicht als Nachweis.
  • Pflicht zur Anwesenheitsdokumentation: die betreuende Person bringt eine Teilnehmendenliste mit (Vor- und Nachnamen, Klassenstufe, Institution sowie Email der betreuenden Person).
  • Eine Pflicht, die Angebote in separaten Räumlichkeiten durchzuführen, besteht bei einer festen Kohorten nicht.
  • In Abhängigkeit von der Größe und Lüftungsmöglichkeiten der jeweiligen Einrichtung können sich auch mehrere Schulklassen/Kita-Gruppen aufhalten, sofern gewährleistet wird, dass diese Gruppen eine deutlich über dem Mindestabstand gelegene Distanz voneinander halten und sich nicht miteinander vermischen.

Erläuterungen zu den einzelnen Regeln

Im Folgenden erläutern wir die Regeln noch einmal ausführlicher. Bitte beachten Sie, dass die Angaben ohne Gewähr sind. Sollten Sie Unstimmigkeiten finden, freuen wir uns über eine Nachricht. Einige kleinere Fragen zur neuen Verordnung sind aktuell noch in der Klärung.

Jedes Museum mit Sitz in Berlin braucht ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept, das auf Verlangen der zuständigen Behörde vorgelegt werden kann.

  • Die 3-G-Regel besagt, dass alle Personen entweder negativ getestet, vollständig geimpft oder genesen sein müssen.
  • Ausgenommen von der G-3-Regel sind:
    • Kinder bis 6 Jahre
    • Schüler*innen (unter 18 Jahre), die einer regelmäßigen Testung im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen. Der Nachweis der Schülerausweis oder eine BVG- Schülerkarte dient als Nachweis. In den Ferien gilt diese Ausnahme nicht und Schüler*innen zwischne 6 und 18 Jahren müssen eine Testung nachweisen.
  • Es gilt Maskenpflicht.
  • Die Vorlage eines personalisierten Nachweises über die Impfung, Genesung oder Testung und eines amtlichen Lichtbildausweises bei einem Verantwortlichen ist zwingend. Es wird empfohle, digital verifizierbare Test- und Impfnachweise digital zu  verifizieren. Die Nachweise von Personen, die in einem Drittland außerhalb der EU mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurden, müssen Angaben zur Identifizierung der Person, Angaben zum Impfstoff und Datum der Impfung enthalten. Echtheit, Integrität und Gültigkeit des Zertifikats müssen überprüfbar sein.

Unter der 2G-Bedingung dürfen nur Geimpfte und Genesene das Museum besuchen bzw. an Veranstaltungen teilnehmen.

  •  Sie gilt aktuell für den fließenden Besuchsverkehr und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sowie für Veranstaltungen im Freien mit mehr als 1000 Personen.
  • Die Geimpften oder Genesenen müssen zusätzlich eine Maske tragen. In einigen Fällen ist das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend.
  • Bei Veranstaltungen ist teilweise der Nachweis einer negativen Testung zusätzlich zur Impfung oder Genesung und dem Tragen einer Maske verpflichtend. Diese Verpflichtung entfällt für geboosterte Teilnehmende. Nach unseren derzeitigen Informationen gelten in Berlin nur Personen, die 3x geimpft sind, als geboostert; bei Impfungen mit Johnson&Johnson gelten die geimpften Personen nach 2 Impfungen als geboostert. Nach der dritten (bzw. bei J&J zweiten) Impfung gelten die Personen sofort als geboostert (keine Karenzzeit). Genese Personen, die nur 2 geimpft sind (bzw. bei J&J einmal), gelten nicht als geboostert. Hier scheint es aber noch generellen Klärungsbedarf (über den Kulturbereich hinaus) zu geben.
  • Ausgenommen von der G2-Regel sind:
    • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Diese müssen mittels eines PCR Test negativ getestet sein und die Impfunfähigkeit mittels einer ärztlichen Bescheinigung nachweisen.
    • Kinder bis 6 Jahre
    • Schüler*innen von 6  bis 18 Jahren, die einer regelmäßigen Testung im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, gilt als Nachweis der Schülerausweis oder eine BVG- Schülerkarte (im Falle von Kohorten ohne Altersbeschränkung).
  • Die Vorlage eines personalisierten Nachweises über die Impfung, Genesung oder Testung und eines amtlichen Lichtbildausweises bei einem Verantwortlichen ist zwingend. Es wird empfohle, digital verifizierbare Test- und Impfnachweise digital zu  verifizieren. Die Nachweise von Personen, die in einem Drittland außerhalb der EU mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurden, müssen Angaben zur Identifizierung der Person, Angaben zum Impfstoff und Datum der Impfung enthalten. Echtheit, Integrität und Gültigkeit des Zertifikats müssen überprüfbar sein.
  • Bei Veranstaltungen Personal mit unmittelbarem Kundenkontakt, sowie für diese unabdingbare Personen, müssen die 2G-Regel erfüllen oder an jedem Tag des Arbeitseinsatzes eine negative Testung im Sinne von § 6 der Verordnung nachweisen. Es wird dringend empfohlen, bei G2 Veranstaltungen nur geimpfte oder genesene Personen einzusetzen. Die Mitarbeitenden müssen durchgängig eine FFP2-Maske tragen.

  • Es ist auf die Geltung der 2G- Bedingung in geeigneter Weise hinzuweisen.

Die Berliner Museen sind verpflichtet, eine Anwesenheitsdokumentation für Veranstaltungen (inkl. aller Formate wie Führungen, Workshops usw.) im Innen und Außenraum zu führen. Für den fließenden Besuchsverkehr braucht es keine Anwesenheitheitsdokumentation.

Die Anwesenheitsdokumentation kann beim Ticketkauf, durch die Nutzung digitaler Anwendungen oder den Eintrag in Listen erfolgen. Es können auch digitale Anwendungen genutzt werden, die dem Veranstaltenden keine Daten übermitteln, wie z.B. CORONA-Warn-App. Bei der Erhebung durch den Ticketkauf muss der/die Ticketkäufer*in in die Datenerhebung und Datenübermittlungen einwilligen.

Besucher*innen-Listen oder digitale Verzeichnisse müssen folgende Angaben enthalten:

  • Vor- und Familiennamen
  • Bezirk oder Gemeinde des Wohnortes oder des Ortes des ständigen Aufenthaltes (verzichtbar bei digitalen Anwendungen)
  • vollständige Anschrift und E-Mail-Adresse (sofern vorhanden)
  • Telefonnummer
  • Anwesenheitszeit
  • Dokumentation von Test/Impfung/Genesung je nach Regeln; bei elektronischer Verifizierung kann darauf verzichtet werden.

Bei Schulklassen und Kitagruppen kann die betreuende Person eine Teilnehmendenliste mit (Vor- und Nachnamen, Klassenstufe, Institution sowie Email der betreuenden Person) mitbringen.

Informationen zur Aufbewahrung etc. siehe Verordnung §4 der Verordnung oder Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Es wird empfohlen, dass die Aufenthaltsdauer bei fließendem Besuchsverkehr im Innenraum zwei  Stunden nicht überschreiten sollte. Veranstaltungen sollten nicht länger als 90 Minuten inkl. Pause dauern bzw. sollte nach 90 Minuten eine längere Lüftungspause eingelegt werden.

Das Tragen einer FFP2-Maske ist im fließenden Besuchsverkehr in geschlossenen Räumen sowie bei Veranstaltungen im Innen- und Außenraum verpflichtend. Beim fließenden Besuchsverkehr im Freien muss eine Maske getragen werden. Die Senatsverwaltung für Kultur und Europa empfiehlt auch hier dringend eine FFP2-Maske).
 
Bei Veranstaltungen mit unter 10 Teilnehmenden in geschlossenen Räumen und bei der Veranstaltungen im Freien kann die Maske am Platz abgenommen werden.
 

Ausnahmen:

Ausgenommen von der Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, sind generell:

  • Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr.

  • Personen, die ärztlich bescheinigt aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer ärztlich bescheinigten chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keine medizinische Gesichtsmaske oder Mund-Nasen-Bedeckung tragen können,

  • Personen, bei denen durch andere Vorrichtungen die Verringerung der Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel bewirkt wird

  • gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit diesen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen.

Es gilt generell eine Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern.

Sie gilt aktuell nicht im fließenden Besuchsverkehr in geschlossenen Räumen (G2-Regel).

Bei Veranstaltungen kann je nach Teilnehmendenzahl vom Mindestabstand abgewichen werden (siehe oben die einzelnen Regeln zu Veranstaltungen im Innen- und Außenraum sowie Hygienerahmenkonzept und Verordnung).

Für Veranstaltungen in geschlossen Räumen ist eine den technischen Vorgaben entsprechende, ausreichende Belüftung wesentliche Voraussetzung die Durchführung von Veranstaltungen. Das Ziel ist die Verdünnung der Aerosolkonzentration und die kontinuierliche Versorgung des Innenraums mit Frischluft. Alle gegebenen Möglichkeiten der Durchlüftung der Räumlichkeiten inkl. der sanitären Anlagen sind zu nutzen und möglichst viel Außenluft in die Räumlichkeiten zu bringen.

Es sollte darauf geachtet werden, dass nicht in Räume gelüftet wird, die ihrerseits nicht oder schlecht zu lüften sind (z.B. keine Lüftung in Flure ohne eigene, zu öffnende Fenster). Ist ein Raum gar nicht zu belüften, darf er nicht genutzt werden.

Eine maschinelle Lüftung erlaubt u.U. bestimmte Ausnahmen von den Hygienegeln. Detaillierte Informationen enthält das Hygienerahmenkonzept.

Es gibt aktuell keine allgemeingültige Maximalgrenze. Die Berechnung der zulässigen Personenzahl erfolgt nach Berücksichtigung der Gegegebenheiten vor Ort.

An Veranstaltungen in Innenräumen dürfen insgesamt bis zu 200 Personen teilnehmen, wenn es keine maschinelle Lüftung gibt. Mit maschineller Lüftung sind bis zu 2000 Teilnehmende zulässig.

Die Teilnehmendenzahl ist vom Museum unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort festzulegen.

Es sind unterschiedliche Regelungen für Veranstaltungen bis 20, bis 200 und bis 2000 Personen einzuhalten.

An Veranstaltungen im Freien dürfen insgesamt bis zu 3000 Personen teilnehmen.

Die Teilnehmendenzahl ist vom Museum unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort festzulegen.

Es sind bestimmte Regeln für Veranstaltungen bis 10, bis 1000 und bis 3000 Personen einzuhalten (siehe oben: Veranstaltungen im Innenbereich & Hygienerahmenkonzept).

Museen können Angebote für feste Schulklassen und Kitagruppen machen. Eine Personenobergrenze ist hier nicht festgelegt. Entscheidend ist, dass es sich um eine feste Gruppe/Klasse handelt.