Veranstaltungskalender

Veranstaltungen für Mitarbeiter der Berliner Museen

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03/ 03/ 2017

Bundesvolontärstagung: Ist weniger gleich mehr?

Ort:

Technikmuseum, Berlinische Galerie, Jüdisches Museum

Termin:
Fr, 3. März 2017
Sa, 4. März 2017
So, 5. März 2017
Beschreibung:

Die BVT ist die größte Fortbildungsveranstaltung für Volontär*innen an Museen, Gedenkstätten, in der Denkmalpflege sowie in vergleichbaren kulturellen Einrichtungen. Auch ehemalige Volontär*innen sind herzlich eingeladen.Auf der BVT bietet sich allem voran die Gelegenheit zum persönlichen Austausch – sei es über die Erfahrungen in und mit der eigenen Institution, über bundes- oder landesweite Entwicklungen bezüglich des Volontariats, sei es über aktuelle Themen, die die Kulturlandschaft bewegen. Die BVT wird ehrenamtlich organisiert und durch den Arbeitskreis Volontariat beim Deutschen Museumsbund unterstützt. Im Leitfaden für ein vorbildliches Volontariat wird empfohlen, die BVT im Rahmen einer Dienstreise zu ermöglichen. Dieses bekräftigt Prof. Dr. Eckart Köhne, Präsident des Deutschen Museumsbunds. Der Brief an die Museumsdirektionen steht hier zum Download bereit.

Tagungsthema:

Höher! Weiter! Schneller! – Wir leben in einer Gesellschaft, in der MEHR Leistung, Flexibilität und Vielfalt tendenziell immer BESSER zu sein scheinen. Dieser Trend hat auch die Museen erreicht. Mehr Besucher*innen, mehr Ausstellungen, mehr spektakuläre Museumsbauten und mehr Objekte in den Sammlungen. Allein quantitative Kriterien werden zum Garanten erfolgreicher Museumsarbeit erhoben. Entgegen diesem Phänomen geht die BVT 2017 der Frage nach, ob nicht möglicherweise manchmal WENIGER gleich MEHR ist. Wie ist damit umzugehen, dass trotz stagnierender, mitunter schrumpfender Museumsetats, weiterhin vielerorts neue Museen entstehen? Wird die besondere Qualität von Ausstellungen immer durch eine hohe Quantität an Besucher*innen verbürgt? Sollten wir dem stetigen Wachstum der Sammlungen mit der Deakzession von Objekten begegnen, wenn sich dadurch nicht nur der Raumbedarf verringern, sondern auch das Profil einer Sammlung schärfen lässt? Darf man gar darüber nachdenken, Sammlungen verschiedener Museen zusammenzulegen? Und sollte die Anzahl der zu schützenden Baudenkmäler weiter steigen oder wird kulturelles Erbe eher durch eine Transformation des Denkmalbegriffs bewahrt? Wie werden wir die musealen Kernaufgaben künftig bewältigen können, wenn die Formel WENIGER ist MEHR in der Museumspraxis bisher vorrangig in der Personalpolitik zur Anwendung kommt?

Weitere Informationen

Preise:
25 €
Teilnehmer:
Volontär/innen
Kategorien:
Tagung/Kongress
Zusatz-informationen:

- DIE TAGUNG IST AUSGEBUCHT -